Denk ich an Deutschland

Eine Konferenz der Alfred Herrhausen Gesellschaft und der Frankfurter Allgemeinein Zeitung

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22.10.2010 - Dresden

Denk ich an Deutschland-Konferenz

Pressemitteilung vom 18.10.2010
"Denk ich an Deutschland" unter diesem Titel findet am 22. Oktober 2010 zum zweiten Mal eine Konferenz der Alfred Herrhausen Gesellschaft und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung statt. In der Dresdner Zeitenströmung soll frei von jeglichen "Denkverboten" der Parteien über Deutschland diskutiert werden, damit wir nicht um den Schlaf gebracht werden. Kurt Biedenkopf wird sich mit der Frage "Was wird?" befassen, während Necla Kelek, eine deutsche Sozialwissenschaftlerin "mit Migrationshintergrund" aus der Distanz die Nähe zu Deutschland sucht.

Betrachtet man Umfragen und Wahlergebnisse, so hat in Deutschland eine "Parteiendämmerung" eingesetzt. "Gefährden Parteien die Demokratie?" Manfred Güllner (Forsa) wird seine Zahlen zur Akzeptenz der Parteien vorstellen und der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte kommentiert sie. Der sächsische Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) und die Politiker Michael Roth (SPD) und Antje Hermenau (Bündnis 90/Die Grünen) diskutieren mit dem Politikwissenschaftler Franz Walter und der Autorin Anne Hähnig darüber, ob Parteienverdrossenheit notwendigerweise zur Demokratieverdrossenheit führt.

Das zweite Panel "Beliebigkeit und Fundamentalismus" beschreibt den Zustand der Werte in unserem Land. Darüber wollen der Erfurter Bischof Joachim Wanke, der Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani, der Philosoph Herbert Schnädelbach, die Rabbinerin Elisa Klapheck und der Journalist Reinhard Bingener (F.A.Z.) diskutieren. Die Allensbach-Demoskopin Renate Köcher wird im Vorfeld aufzeigen, wie es die Deutschen mit der Religion halten und der Theologe Friedrich Wilhelm Graf wird "öffentliche Moral und Religionskultur" analysieren. Wolf Bauer, Geschäftsführer der UFA Film & TV Produktion, wird die (un)heimliche Erziehung durch Film und Fernsehen präsentieren.

Wer heute an Deutschland denkt, muss ans Sparen denken: "Die Dresdner Sparliste". Im dritten Panel werden sich Friedrich Merz (CDU), der Wirtschaftswissenschaftler Henrik Enderlein und der F.A.Z. Herausgeber Holger Steltzner darüber streiten ob nicht sinnvoller und mehr gespart werden kann, als mit den vom Deutschen Bundestag beschlossenen Sparpaketen. Der Bayerische Staatsminister der Finanzen, Georg Fahrenschon, wird sicher widersprechen. Mit "Kein schöner Land ." wird Joachim Gauck die Konferenz beschließen.

Moderieren werden die Journalisten Ursula Weidenfeld, Günter Bannas und Nils Minkmar sowie Peter Lange, Chefredakteur des Deutschlandradio Kultur. Kolumnist und Autor Peter Richter (F.A.Z.) bereichert die Konferenz mit seinen satirischen "Richtersprüchen".
Medienpartner Deutschlandradio Kultur überträgt Teile der Konferenz live und das Jugendmagazin SPIESSER berichtet.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.denkichandeutschland.net

Kontakt:
Ute Weiland
mobil: 0172-1674568
e-mail: ute.weiland@db.com